Station 05: Donaubergland

STATION 05: DONAUBERGLAND

Best of Wandern Testcenter:
Testcenter im E-Mountainbike-Center Donautal
Talhof 2
88631 Beuron
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DONAUBERGLAND – AUF DEN PFADEN DER DONAUWELLEN

Das Donaubergland, eine 734 Quadratkilometer große, einzigartige Naturlandschaft, hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem wahren Wander- und Fahrrad-Mekka entwickelt. Das wildromantische Donautal und die Albhochflächen mit ihren ausgedehnten Wacholderheiden prägen die abwechslungsreiche Landschaft und laden zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein. Die fünf Premium-Wanderwege ("DonauWellen"), drei Qualitätswege (Donauberglandweg, Donau-Zollernalb-Weg und Albsteig) und unzählige weitere Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade locken Wanderbegeisterte aus Nah und Fern an. Für Ausflüge in die nähere Umgebung steht an Sonn- und Feiertagen ein Wanderbus zur Verfügung, mit dem beliebte Ausflugsziele, die sonst nicht direkt an den ÖPNV angeschlossen sind, schnell und kostengünstig erreicht werden können.

Das "Best of Wandern"-Testcenter liegt nur wenige Meter vom Donauradweg entfernt. Er ist einer der beliebtesten Radwege in Europa und lockt jährlich tausende Touristen und Tagesausflügler in das zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb gelegene "Filetstück" des mehr als 2.800 Kilometer langen Weges. Dieser Abschnitt, der als eine der schönsten Strecken zwischen der Quelle und dem Schwarzen Meer gilt, ist ein Eldorado für Mountainbiker. Die Touren sind meist anspruchsvoll bis sehr schwierig, aber mit den neuen E-Mountainbikes ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Wer kein E-Mountainbike dabei hat, kann sich einfach eins leihen und ausgiebig testen. Ausprobieren lohnt sich - und belohnt mit spektakulären Aussichten ins Tal und auf die angrenzenden Höhen. Ein besonderes Erlebnis ist auch eine Kanu- oder Kajaktour auf der Donau. Sie ist allerdings nur zwischen dem 1. Mai und 3. Oktober möglich - und wenn die Wassertiefe am Pegel Beuron mindestens 53 Zentimeter beträgt. Deshalb sollte sich jeder, der sein TAHUNA mal im Bootsmodus nutzen möchte, vorab erkundigen, ob eine Kanutour möglich ist.

ALTER SCHÄFERWEG – ZWISCHEN WACHOLDERHEIDEN UND WUNDERSCHÖNEN AUSBLICKEN INS TAL

KEY FACTS
  • Streckenlänge: ca. 13 Kilometer
  • Aufstieg gesamt: ca. 340 Meter
  • Start: Mahlstetten
  • Dauer: ca. 4 Stunden (evtl. zuzüglich bis zu 3 Stunden im Hochseilgarten)
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel
  • Kalorienverbrauch: ca. 1.200 - 1.500 kcal (entspricht etwa drei bis vier Stück Donauwelle)
Tipp: Die meisten Wanderer wollen gegen Abend wieder zum Ausgangspunkt zurückfahren. Deshalb ist es an manchen Tagen klug, mit dem Bus zum Endpunkt der Tour zu fahren und anschließend entspannt die Rad- Wander- oder Einkehrtour zu genießen. Wenn ihr eine aus dem Internet auf euer TAHUNA heruntergeladene Tour in umgekehrter Richtung laufen oder fahren wollt, könnt ihr diese mit einem einfachen Klick auf die Routeneinstellungen umkehren. Ändert einfach die Einstellung "vom Start zum Ziel" auf "vom Ziel zum Start".

Unsere Wanderung beginnt im etwa 25 Kilometer vom "Best of Wandern"-Testcenter entfernen Ort Mahlstetten. Wir parken unser Auto am Kletterpark "Hirsch-Erlebniswald". Eine weitere Parkmöglichkeit besteht am Wanderparkplatz bei der Lippachmühle. Die erst am 12. Mai 2019 offiziell eröffnete, etwas mehr als 13 Kilometer lange Rundwanderung beginnt wenige Meter vom Parkplatz entfernt und ist in Form einer Acht angelegt.

Auf schmalen Wegen führt der Weg nahezu eben durch den Wald. Dann wandern wir entlang der Hangkante über sonnige Lichtungen um Mahlstetten herum zum Lippachtal. Über einen Forstweg gelangen wir ins obere Lippachtal und über einen Zickzack-Pfad hinab ins Tal. Dann erreichen wir die Grauentalquelle, die uns eine willkommene Erfrischung bietet. Neben der gefassten Quelle tritt ein kräftiger Wasserstrahl aus einem Rohr aus. Das Wasser hat Trinkwasserqualität. Hier haben wir die Engstelle des achtförmigen Weges erreicht. Nach der Schleife zum Ort Böttingen werden wir hier später erneut vorbeikommen. Gegenüber der Quelle steigen wir durch den Wald auf die freien Flächen des Großen Heubergs. Dann führt unser Weg durch Böttingen zum Wanderparkplatz am Alten Berg und über einen hübschen Stationenweg mit neu gestalteten Bildstöcken zur 980 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Josefs-Kapelle. Sie liegt auf dem höchsten Punkt einer runden Kuppe, die von Wacholderheiden Magerrasen, Steinriegeln und Weidewäldern geprägt ist. Wie eine Panoramatafel zeigt, reicht der Blick an klaren Tagen von hier bis zum Schwarzwald und den Alpen.

Die nächsten Kilometer sind durch Wacholderheiden und Trockentäler geprägt, die charakteristisch für die Albhochfläche sind. Wir überqueren eine Kreisstraße und wandern erneut hinab ins Schäfertal. Dann erreichen wir wieder die Grauentalquelle. Am außergewöhnlich gestalteten Schäferbrunnen vorbei gelangen wir über einen steilen Forstweg zum Allenspacher Hof mit seiner fast 600-jährigen Linde. Sie wurde um das Jahr 1450 gepflanzt und hat einen Umfang von etwa 8,50 Meter. Einer der beiden Hauptstämme ragt etwa 25 Meter hoch auf, während der andere hohl ist, sich parallel zum Boden geneigt hat und durch einen Betonpfeiler sowie ein Blechdach geschützt wird. Noch vor dem Hofgebäude zweigt der Alte Schäferweg nach rechts ab, folgt dem Waldrand und verläuft entlang der Hangkante. Felsige Vorsprünge, insbesondere am Auchten sowie am Aussichtspunkt "Glatter Fels", bieten immer wieder neue Blicke ins Tal. Vorsicht an den Abbruchkanten, hier besteht Absturz- und Lebensgefahr! Dann führt unser Weg sehr steil und steinig hinab zur Lippachmühle. Wer es etwas bequemer möchte, kann aber auch den etwas längeren Forstweg nutzen. Von hier aus steigen wir quer über den Hang wieder hinauf zum Kletterpark "Hirsch-Erlebniswald", dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Dort besteht die Möglichkeit zur Einkehr in die Kirchbühlhütte, deren knusprige Hähnchen einen legendären Ruf haben. Darüber hinaus gibt es eine reichhaltige Auswahl an bodenständigen und leckeren Gerichten, wie einer rustikalen Speckvesper, oder lasst euch von einer "Scharfen Bergschnecke" überraschen.

Wer höhensicher ist, kann noch den Waldseilpark mit den sieben Kletterparcours und einer Gesamtlänge von rund 1.000 Meter besuchen. Erlebt den Adrenalin-Kick beim Klettern und Balancieren sowie beim Überwinden von künstlichen Hindernissen in bis zu mehr als zehn Meter Höhe! Besondere Vorkenntnisse und Kondition sind nicht erforderlich. Helm, Gurt und Sicherungsseile stehen zur Verfügung. Neben solidem Schuhwerk und bequemer Outdoorbekleidung (die ihr aufgrund der Wanderung sowieso schon anhabt) sind lediglich fingerfreie (Kletter-)Handschuhe empfehlenswert.